Im Sog der Angst

Peter Swanson: Alles was du fürchtest

Dieser Post ist laut DSGVO 2018 als unbeauftragte Werbung zu kennzeichnen.

Die außergewöhnlichen Thriller des amerikanischen Schriftstellers Peter Swanson sind eine Klasse für sich. Nervenaufreibend, unvorhersehbar und mit Hitchcock-ähnlichen Spannungselementen bieten sie alles, was eine Psycholektüre dieses Kalibers ausmacht. Swansons bis ins kleinste Detail ausgeklügelten Geschichten sind auf hohem Suspense-Niveau und garantieren Gänsehaut-Leseerlebnisse bis zum spektakulären Finale. Dies gilt auch wieder für sein neuestes Werk Alles was du fürchtest, das in diesem Jahr in Deutschland erschienen ist und seine Leser erneut mit einer sehr ausgefallenen Story und tiefgehenden, widersprüchlichen Charakteren in seinen Bann zieht.

Flucht vor dem Trauma

Nach einem lebensverändernden Trauma ist die junge Kate Priddy nicht mehr dieselbe. Panikattacken bestimmen ihren Alltag, hinter allem und jedem vermutet sie Schlimmes. Als ihr Cousin Corbin ihr einen halbjährigen Wohnungstausch vorschlägt, sagt sie spontan zu, da sie hofft, in Boston das schreckliche Erlebnis vergessen zu können, das sie so sehr quält. Und zunächst sieht es auch ganz danach aus: Kate ist begeistert von Corbins mondäner Wohnung in einem luxuriösen Haus, das im krassen Gegensatz zu ihrem Londoner Zuhause steht. Sie fühlt sich zum ersten Mal wieder sicher, denn Corbins Domizil wird Tag und Nacht von Security bewacht.

Ihr schlimmster Alptraum

Doch dann trifft sie eine panische junge Frau, die sich große Sorgen um ihre Freundin, Audrey Marshall, eine Mitmieterin von Corbin, macht. Sie ist nicht zu einem verabredeten Treffen erschienen und scheint spurlos verschwunden zu sein. Sofort vermutet Kate wieder das Allerschlimmste, was dann – zu ihrem Entsetzen – auch eintrifft: Audrey wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden, brutal ermordet. Kate ist fassungslos und kämpft mit aller Macht gegen ihre alles beherrschende Angst, doch schließlich siegt ihre Neugier. Sie möchte unbedingt mehr über den mysteriösen Mordfall in ihrer Nachbarwohnung wissen und beginnt zu recherchieren.

Doch was sie herausfindet, ist mehr als beunruhigend: Corbin, der das Opfer angeblich nicht kannte, hat einen Schlüssel zu ihrer Wohnung. Und auch Alan, der charismatische Nachbar des gegenüberliegenden Hauses, zu dem sich Kate seltsam hingezogen fühlt, scheint eng mit Audrey verbunden gewesen zu sein, was er jedoch bestreitet. Immer tiefer gerät Kate in eine Spirale aus Lügen und Gewalt, ohne zu ahnen, dass der Killer längst in ihrer Nähe ist…

Brillanter Pageturner mit Gänsehaut-Garantie

Dies wird sicherlich nicht der letzte Roman von Peter Swanson sein, den ich euch vorstelle, denn sein Schreibstil hat mich sehr beeindruckt. Alles was du fürchtest verfügt über ein einzigartiges Plot und einen nervenaufreibenden Spannungsaufbau, der sich in unterschiedlichen Tempi entfaltet. Der Autor macht die Agoraphobie der Protagonistin spürbar und lässt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. Die permanente Angst seiner Hauptfigur überträgt sich schleichend auch auf den Rezipienten und lässt uns atemlos zurück.

Das Besondere seiner Charaktere ist eine Herausforderung für die Leser: Protagonistin Kate ist wenig verlässlich, denn ihr Trauma beeinflusst ihre Wahrnehmung beträchtlich. Durch ihre Augen nehmen wir auch die anderen Charaktere wahr, die uns alle suspekt erscheinen. Und ehe wir uns versehen, sind wir mittendrin in einem Strudel aus Sinnestäuschungen und falschen Wahrheiten, bis schließlich die Auflösung direkt vor uns liegt. Doch das ist erst der Anfang des dramatischen Finales, dem wir fieberhaft entgegensehen. Daher mein Fazit: Schlaflose Nächte garantiert – unbedingt lesenswert!

Peter Swanson: Thrillerautor dank Stephen King

Peter Swanson ist ein amerikanischer Schriftsteller, der neben fünf – in über 30 Sprachen übersetzten – Romanen auch Kurzgeschichten, Gedichte und Beiträge für u.a. The Atlantic Monthly, The Guardian, The Strand Magazine und Asimov’s Science Fiction veröffentlicht hat. Das Schreiben brachte er sich mittels Stephen Kings Buch On Writing selbst bei.

2014 erschien sein Debütroman, der Psychothriller The Girl with a Clock for a Heart (Die Unbekannte), der es auf Anhieb auf die Shortlist des Los Angeles Times Book Award schaffte. Mit seinem zweiten Roman The Kind Worth Killing (Die Gerechte) gewann er nicht nur den New England Society Book Award, sondern es gelang ihm auch der Sprung unter die Finalisten des renommierten CWA Ian Fleming Steel Daggers. Sein dritter Thriller Her Every Fear, der hier vorgestellte Alles was du fürchtest, wurde als Buch des Jahres von NPR (National Public Radio) ausgezeichnet. Sein neuestes Werk Before She Knew Him ist im März dieses Jahres in den USA erschienen.

Peter Swanson ist Absolvent des Trinity College, University of Massachusetts, Amherst, und des Emerson College, Boston. Er lebt mit seiner Frau in Somerville, Massachusetts.


Originalausgabe: Swanson, Peter. Her Every Fear. New York: HarperCollins Publishers, 2017.
Deutsche Ausgabe: Swanson, Peter. Alles was du fürchtest. Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel. München: Blanvalet/Verlagsgruppe Random House GmbH, 2019.

Buchcover: © Blanvalet/Verlagsgruppe Random House GmbH
Bildnachweis: © Ana Thira (privat) – erstellt mit PhotoLab

Tödliche Vergangenheit

Helen Callaghan: Lügen. Nichts als Lügen

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Nach dem Überraschungserfolg ihres Debütromans Dear Amy, der in Windeseile zum Bestseller wurde, ist Ende des letzten Jahres der zweite Psychothriller der britisch-amerikanischen Schriftstellerin Helen Callaghan erschienen. Mit Lügen. Nichts als Lügen hat sie erneut eine packende Story erdacht, die bis zum explosiven Finale in Atem hält. Und so verwundert es auch nicht, dass man Callaghans neuestes Werk – wie zuvor auch ihren Erstling – der Kategorie Premium Crime zugeordnet hat, denn diese klug konzipierte, hochspannende und fesselnde Geschichte mit ihren mysteriösen Wendungen und ihrer spektakulären Auflösung kann definitiv als eines der Highlights dieses Genres bezeichnet werden. Zudem ist Callaghan für mich eine d e r Neuentdeckungen unter den Krimiautorinnen der letzten Jahre, von der wir mit Sicherheit noch viele Pageturner erwarten können.

Eine grausame Entdeckung

Als die junge Architektin Sophia Mackenzie einen Job bei der angesagten AMITY-Agentur in London antritt, sieht sie sich am Ziel ihrer Wünsche. Schnell zieht sie die Aufmerksamkeit von Star-Architekt und Womanizer Benjamin Velasquez auf sich, der alles daransetzt, Sophia auf die Liste seiner zahlreichen Eroberungen zu setzen. Doch dann erreicht sie ein beunruhigender Anruf ihrer Mutter Nina, die sie bittet, sofort nach Hause zu kommen. Sophia, die mal wieder zu viel getrunken hat und den Abend lieber mit Benjamin verbringen möchte, ist genervt, verspricht ihr jedoch, am nächsten Tag vorbeizuschauen – eine Entscheidung, die sie bitter bereuen soll. Denn als sie auf dem Gärtnerei-Anwesen ihrer Eltern im ländlichen Suffolk eintrifft, bietet sich ihr ein Bild des Grauens: Sie findet ihre Mutter erhängt an einem Baum und ihren lebensgefährlich verletzten Vater, dessen Körper schwere Stichwunden aufweist.

Ein mysteriöser Fund

Die Polizei geht von versuchtem Mord mit anschließendem Selbstmord aus, doch Sophia weigert sich, an diese Theorie zu glauben. Ihre Eltern führten ein in ihren Augen beschaulich-spießiges Leben, ihre Ehe war eher leidenschaftslos. Warum sollte also ihre Mutter, ein Mensch, der Gewalt verabscheut, versuchen, ihren Vater zu töten? Sophia ignoriert die Erkenntnisse der Polizei und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Zu ihrer Überraschung erfährt Sophia, dass ihre Mutter ein Buch veröffentlichen wollte. Doch worüber? Als sie schließlich im Schuppen ihres Vaters, den sie – aus ihr unverständlichen Gründen – nie betreten durfte, auf die Tagebücher ihrer Mutter stößt, ahnt sie nicht, dass sie die sprichwörtliche Büchse der Pandora geöffnet hat: Ninas schonungslose Lebensbeichte lässt Sophia nicht nur den Boden unter den Füßen verlieren, sondern bringt sie auch in tödliche Gefahr, denn jemand aus der skandalumwitterten Vergangenheit ihrer Mutter ist bereit, über Leichen zu gehen, um die Wahrheit niemals ans Licht kommen zu lassen…

Erstklassiger Psychothriller mit fulminantem Ende

Dieser Psychothriller übertrifft an Spannung meines Erachtens sogar noch Callaghans Erstlingswerk Dear Amy, was schon ein Kunststück für sich ist. Die außergewöhnliche, mysteriöse Geschichte, die die Autorin von Anfang bis Ende brillant aufbaute, hat Sogwirkung. Gekonnt spielt Callaghan mit den Ängsten und Zweifeln der Protagonistin und zieht die Auflösung des mehr als rätselhaften Falles mit einem sich langsam aufbauenden Spannungsbogen bis zum meisterhaften Finale geschickt hinaus. Die realitätsnahen Charaktere (besonders gut gelungen sind hier Nina, Sophias Mutter, und der teuflisch-charismatische Aaron), tragen dazu bei, dass die dramatische Story noch lange nach Lektüre im Gedächtnis bleibt. Daher mein Fazit: Hochspannung pur – ein Must Read!

Helen Callaghan: Bestseller-Autorin mit einem Faible für die mittelalterliche Küche

Helen Callaghan wurde in Los Angeles als Tochter britischer Eltern geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend abwechselnd in den USA und Großbritannien. Als junge Erwachsene konnte sie sich nur schwer auf einen Beruf festlegen und testete zunächst unterschiedliche Jobs und Tätigkeiten aus – Krankenschwester, Barfrau und Schauspielschülerin -, bis sie schließlich als Buchhändlerin ihre Erfüllung fand. Sie arbeitete für unterschiedliche Buchhandlungen und war dort primär für den Belletristik-Bereich verantwortlich. Parallel dazu holte sie ihr Abitur auf der Abendschule nach und erhielt schließlich sogar einen Studienplatz für Archäologie an der renommierten University of Cambridge.

Die Schriftstellerei blieb jedoch ihr Steckenpferd, mit dem ihr der Durchbruch als Autorin schneller gelang als erwartet: Mit ihrem Debütroman, Dear Amy, gelang ihr in nur kurzer Zeit der Sprung auf die Bestsellerlisten.

Wie die Autorin auf ihrer Website berichtet, lebt sie mit Unmengen von Büchern in Cambridge, wo sie auch arbeitet. Sie hat einen Blog, auf dem sie über ihre Romane, die Schriftstellerei an sich und über Dinge, die sie gelesen oder recherchiert hat, berichtet. So erfährt man u.a., dass Callaghan ein Faible für alte Herrenhäuser hat, mit denen sie literaturbedingt immer etwas Unheimliches bzw. Schauriges verbindet (z.B. Thornfield Hall aus Charlotte Brontës Jane Eyre oder Manderley aus Daphne du Mauriers Rebecca).

Wenn Callaghan nicht gerade hochspannende Stories erfindet, schreibt sie technische Dokumentationen für IT-Unternehmen oder kocht Rezepte aus dem Mittelalter nach, eine weitere Passion der Schriftstellerin.


Originalausgabe: Callaghan, Helen. Everything is Lies. London: Penguin Books Ltd., 2018.
Deutsche Ausgabe: Callaghan, Helen. Lügen. Nichts als Lügen. Aus dem Englischen von Heike Reissig und Stephanie Schäfer. München: Droemer Knaur GmbH & Co. KG, 2018.

Buchcover: © Droemer Knaur GmbH & Co. KG
Bildnachweis: © OpenClipart-Vectors, Pixabay

Die Rückkehr des Bösen

Gabriella Ullberg Westin: Der Schmetterling

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Eine weitere vielversprechende Neuentdeckung unter den hochwertigen skandinavischen Krimiautorinnen ist für mich die schwedische Schriftstellerin Gabriella Ullberg Westin. Band 1 ihrer Johan Rokka-Krimireihe, Der Schmetterling, hat mich durch ein ausgeklügeltes, äußerst spannendes Plot und exzellent gezeichnete Charaktere begeistert und macht alles in allem Lust auf mehr. Hinzu kommt der besondere Schreibstil der Literatin, der den Leser nicht nur medias in res in die Geschichte zieht, sondern durch eine klare, lebendige Sprache die schleichend ansteigende Spannung und die psychischen Dilemmata der Hauptfiguren fühlbar macht.

Ein grausamer Weihnachtsmord

Als Henna Pedersen, die Frau des schwedischen Fußballstars Måns Sandin, von einem als Weihnachtsmann verkleideten Killer vor den Augen ihrer Kinder am Heiligabend in ihrem Haus in Hudiksvall erschossen wird, ist ganz Schweden erschüttert. Kriminalinspektor Johan Rokka, der nach erfolgreicher Karriere gerade erst wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist, wird der Fall, der medial hohe Wellen schlägt, übertragen. Der grausame Mord trifft ihn persönlich, denn er und sein Freund Peter spielten mit Måns in ihrer Jugend in einer Fußballmannschaft.

Rokka hatte sich eigentlich zurückversetzen lassen, um das mysteriöse Verschwinden seiner Jugendliebe Fanny vor 20 Jahren endlich aufzuklären, doch seine privaten Dämonen müssen warten. Er und sein Team – Kriminaltechnikerin Janna sowie die Ermittler Maria und Pelle – beginnen unverzüglich mit ihren Nachforschungen, wobei Måns als Ehemann zunächst der Verdächtige Nr. 1 ist. Doch sein Alibi scheint sich zu bestätigen. Und so ermitteln Rokka und seine Kollegen weiter in alle Richtungen, aber kein Hinweis verdichtet sich. Zeitweise vermutet man sogar, dass Måns das eigentliche Ziel war, aber auch hierfür finden sich keinerlei Beweise.

Morgenröte

Als Rokka schließlich Hennas Vergangenheit beleuchtet, wird der Fall zunächst noch undurchsichtiger. Im Alter von sechs Jahren zog Henna mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in die skandalumwitterte Kommune Morgenröte. Durch ein dort erlebtes schreckliches Trauma wurde sie von ihrer selbstfindungsbesessenen Mutter getrennt und wuchs bei ihrer Großmutter auf, die sie über alle Maßen liebte. Doch der seelische Bruch, den sie im frühen Alter erlitt, lässt sie bis zu ihrem gewaltsamen Tod nicht mehr los. Henna bleibt verschlossen und vertraut sich keinem Menschen an, auch nicht ihrem Ehemann, mit dem sie hofft, ihrer Vergangenheit zu entkommen. Doch das Böse kehrt in ihr Leben zurück.

Jagd auf ein Phantom

Rokka sieht schließlich nur einen Ausweg: Er muss nach Florenz fahren, wo Henna einst lebte und dort den Spuren ihrer Vergangenheit folgen. Nach längeren Recherchen stößt er auf den „Einsamen Schmetterling“, eine Person, die Henna vier Jahre lang einen gewissen Geldbetrag überwiesen hat. Allerdings gelingt es ihm nicht herauszufinden, wer hinter diesem Pseudonym steckt. Als ein weiterer Mord geschieht, gerät Rokka unter Zugzwang, doch er scheint einem Phantom nachzujagen. Nichts ist greifbar, niemand rückt ins direkte Visier der Ermittler. Als Rokka schließlich auf die Spur des Killers kommt, holt dieser zu einem gefährlichen Gegenschlag aus, um ihn in die Knie zu zwingen…

Vielschichtiger Thriller mit einem außergewöhnlichen Protagonisten

Der Schmetterling ist ein wirklich bemerkenswerter Roman, dessen Plot sich in zwei Erzählsträngen entfaltet. Während Erzählstrang 1 das aktuelle Geschehen wiedergibt, besteht Erzählstrang 2 aus Briefen, die das Opfer Henna an ihren Bruder schreibt und der ihre Lebenstragik offenbart. Zusammen ergibt diese Mischung aus Kriminal- und Briefroman ein komplexes Ganzes, das beeindruckend lebensecht geschrieben ist. Ullberg Westins Charaktere sind komplex und widersprüchlich, allen voran ihr außergewöhnlicher Protagonist, Johan Rokka, über dessen persönlichen Fall man unbedingt mehr erfahren möchte. Aber auch die beiden Frauenfiguren Henna und Janna gehen in die Tiefe und sind geheimnisbeladen. Alles in allem macht das Zusammenspiel der Protagonisten – neben der packenden Story – den ganz besonderen Reiz dieses Romans aus und verbindet die Mikrokosmen der unterschiedlichen Figuren auf sehr bewegende Weise miteinander. Daher mein Fazit: Ein vielversprechender Start einer spannenden Krimireihe mit exzellent skizzierten Charakteren – sehr lesenswert!

Gabriella Ullberg Westin: Von Modedesign/Kommunikation zur Schriftstellerei

Gabriella Ullberg Westin wurde im schwedischen Hudiksvall geboren, wo auch ihre Krimis spielen. Nach einem Modedesign- und Kommunikationsstudium arbeitete sie zunächst viele Jahre für eine große schwedische Telefongesellschaft. Dann entdeckte sie ihre Passion für die Schriftstellerei und schuf mit ihrer Johan-Rokka-Krimireihe ein sehr erfolgreiches Format. Nach Band 1 Der Schmetterling ist nun auch die zweite Folge Der Läufer in deutscher Sprache erschienen, den ich ebenfalls sehr empfehlen kann.

Darüber hinaus hat die Autorin bereits drei weitere Romane dieser Serie veröffentlicht – Der Fixer, Der Metzger und Der Verräter -, die aber noch nicht in deutscher Übersetzung verfügbar sind. Bleibt zu hoffen, dass die deutschen Leser bald auch in den Genuss der o.g. Romane kommen…


Original: Ullberg Westin, Gabriella. Ensamfjäril. HarperCollins, Nordic. 2015.
Deutsche Ausgabe: Ullberg Westin, Gabriella. Der Schmetterling. Aus dem Schwedischen von Stefanie Werner. München: HarperCollins Germany GmbH, 2018.

Buchcover: © HarperCollins Germany GmbH
Bildnachweis: © Ana Thira (privat) – erstellt mit PhotoLab